Neuerscheinungen

 

 

 


Uta Störmer:

Aber das ist doch viel zu üppig

 

Erinnerungen an meine Großmutter Eva Grell

Was hält eine Familie zusammen? Ihr Schicksal!
Die Autorin Uta Störmer hat es sich zur Aufgabe gemacht, der Familiengeschichte eine
 

 

136 Seiten; brosch.; 2017
ISBN-Nr. 978-3-936103-58-8
11,90 € 

 

 

 

 
 

Angelika Zöllner:

Freitags gehe ich zur ihr


Von den Besuchen bei einer alten Dame
In einer Zeit, in der alte Menschen nicht einmal Weihnachten nach Hause geholt werden, in einer Zeit, in der Besucherinnen ausbleiben, wenn der Pflegezustand zunimmt, in einer Zeit, in der Hoffnung an Boden verliert, macht die Autorin sich auf den Weg. Freitags geht sie zu ihr, später auch an anderen Tagen. Frau A., einst bekannte Frau der lokalen Kunstszene, wird bettlägerig. Irgendwann kommt niemand mehr außer der engelhaften Nachbarin und dem engagierten Pflegepersonal eines privaten Dienstes. Auch hat die Pflegebedürftige ihre Launen. Selbst die Autorin unterbricht eine Weile, um ihre Besuche dann wieder aufzunehmen. Und es gelingt. Von zartem Händedrücken bis zu ausführlichen Antworten glückt so manches, auch wenn am Ende fast nur Singen der altbekannten Lieder möglich ist. Behutsam wird beschrieben, nicht gedeutet, was die Sterbende in ihren Zwischenreichen manchmal wahrnimmt und schwer erklärbar ist. Die Welt flieht vor dem Sterben, vor Krankheiten. Manchmal findet sich jemand, der unsere Spuren sucht ...


194 Seiten; brosch.; 2017
ISBN-Nr. 978-3-936103-57-1
11,90 €
-> Zum Beitrag beim Literatentreffpunkt Wuppertal
-> Rezensionen bei Amazon

 


 

 

Renate von Rosenberg:

Die Kunst war mir das einzige Ziel

 

Erinnerungen an den Maler Lovis Corinth
Romanbiografie
Gegen Ende seines Lebens war Lovis Corinth in seiner Kunst über den Realismus und Impressionismus hinausgewachsen und wandte sich mit den Jüngeren dem aufkommenden Expressionismus zu. Die Autorin Renate von Rosenberg widmet sich nicht nur seinem Werk, sondern spürt mit viel Empathie dem leidenschaftlichen Leben des 1858 geborenen großen Malers nach. Die Stationen seines Schaffens waren Königsberg, München, Paris und zuletzt Berlin, wo er ab 1902 im Vorstand der Berliner Secession wirkte und ab 1915 deren Vorsitzender war.

258 Seiten; brosch.; 2017
ISBN-Nr. 978-3-936103-56-4
16,90 €

 


  


 

Regine Radermacher:

Wo ist der Rosinenstuten?


Geschichten aus dem Seniorenheim
Roman
Wie möchte ich alt werden? Wem kann ich dann meine Geschichten erzählen?

Die Pflegekräfte eines Seniorenheimes kommen da auf eine gute Idee und bezeichnen es als das „Projekt Geschichtensammlung“.

Damit zwischen den Helfern und den Bewohnern eine besseres Verhältnis und Verständnis entsteht, wird erzählt und festgehalten. Spannende, emotional geladene Erinnerungen bewirken gegenseitigen Respekt und Akzeptanz. Doch bleiben menschliche Probleme – auf beiden Seiten nicht aus – und stellen sich als tägliche Herausforderungen dar. Ein Blick hinter die Kulissen, der uns sonst verborgen bliebe.

248 Seiten; brosch.; 2017
ISBN-Nr. 978-3-936103-54-0
15,90 € 

 


 

Edition Mein Leben

Johannes Rasenberger:

Hatte doch immer Glück im Leben


Lebenserinnerungen
„Heimat ist wohl, wo man bewusst aufgewachsen ist, die meisten Schulängste hatte und die große Liebe fand“, so sagt der Autor Johannes Rasenberger. 
Heimat war ihm aber auch, das ihn prägende Elternhaus mit seinem Vater Pfarrer Kurt Rasenberger in Berlin Oberschöneweide. 
Flucht vor dem Bombenkrieg, Flucht aus der ihn beengenden DDR in den 50er Jahren (mit Frau und Kindern) und Neubeginn in der Bundesrepublik. Rückkehr nach vielen Jahren in die Heimat Berlin.

„Ist nicht alles Weh und alles Wohlsein des Gemütes der Menschen gebunden an die Grenzen der von uns bewohnten Erde.“ (Kurt Rasenberger)

287 Seiten; brosch.; 2017 
ISBN-Nr. 978-3-936103-55-4 (auf Buch leider falsch aufgedruckt)
11,90 € 

 


 

Edition Mein Leben

Stephanie Schmidt-Salzmann:

Hornissennest


Von Familie, Krieg und anderem Wahnsinn
Kein Roman
Die Autorin verfolgt voller Ingrimm die täglichen Nachrichten: Flüchtlingsdramen, islamistischer Terror, Vormarsch neuer rechter Bewegungen, das ganz jämmerliche Polit-Theater.

Aufgewachsen in Deutschland der fünfziger Jahre, mit einem kriegstraumatisierten, alkoholsüchtigen Vater und einer verwöhnten, egozentrischen Mutter, im wörtlichen Sinne geschlagen, nimmt sie ihre Familie und sich selbst ins Visier.

Lakonisch wird das Porträt dieser Sippe von Beginn des zwanzigsten Jahrhunderts bis heute gezeichnet.

Tragikomische und verstörende Ereignisse spielen sich im häuslichen Umfeld der Protagonistin, in den USA der späten sechziger Jahre, im alten Siam und auf den Schlachtfeldern des ersten und zweiten Weltkrieges ab.
Am Ende steht die Frage: Wohin hat all das geführt? Leben wir in einer neuen, paneuropäischen Weimarer-Republik?

200 Seiten; brosch.; 2016
ISBN-Nr. 978-3-936103-53-3

 


 

 

 

 

Edition Mein Leben

Werner Pommerenke:

Protokoll eines Lebens


Lebensbericht eines Ingenieurs 1928 - 2013
Der Autor mit deutsch-polnischen Wurzeln beschreibt in dieser Lebensgeschichte seinen Werdegang zum Ingenieur, der ihn als Jugendlichen gegen Ende des Zweiten Weltkrieges von einem polnischen Dorf „elternlos, heimatlos, mittellos, aber nicht hoffnungslos“ nach Berlin führt. Dort lernt er im Laufe seines Arbeitslebens „Die sieben Wunder“ der DDR kennen:

1.    Obwohl jeder seine Arbeit hat, machen viele nichts.

2.    Obwohl viele nichts machen, sind die Pläne erfüllt.

3.    Obwohl die Pläne erfüllt sind, gibt es nichts.

4.    Obwohl es nichts gibt, haben manche alles.

5.    Obwohl manche alles haben, wird auch gemaust.

6.    Obwohl gemaust wird, fehlt am Jahresende nichts.

Nach dem Mauerfall 1989 und dem Ausscheiden aus seinem Beruf wird der Autor als Schöffe und Laienrichter erneut Teil einer anderen Gesellschaftsordnung.
Wie wirken sich diese gesellschaftlichen Umbrüche auf das Leben des Einzelnen aus? Werner Pommerenke dokumentiert diese bewegte Zeit aus seiner Perspektive – ein persönliches Zeitzeugnis, das aufschlussreiche Einblicke in die Welt vor und nach dem Zweiten Weltkrieg, in der DDR und nach der Wende vermittelt.


208 Seiten; brosch.; 2016 
ISBN-Nr. 978-3-936103-46-5
11,90 €

 


 

 

Karin Manke und Philipp Sonntag (Hrsg.):

Zuflucht Familie | V

 
In diesem Buch werden viele Engel authentisch geschildert. Meistens sind es Mütter. Mit ihnen überleben wir Menschen schier unglaubliche Herausforderungen. Die Evolution hat dafür das Erfolgsmodell Familie erfunden. Es war so erfolgreich, dass der Mensch jetzt seine Gesellschaft tausendfach schneller verändert, als seine Gene. Dadurch fühlt er sich in seinem eigenen Umfeld fremd. Das ist bei unseren Autoren, die meisten sind ältere Zeitzeugen, deutlich zu spüren. Die Familie hatte in Ost wie West umso mehr Bedeutung, je mehr Stress aller Art es gab. Sie konnte Leiden lindern, Trost spenden, Lebenskraft neu aufbauen.

192 Seiten; brosch.; 2016
ISBN 978-3-936103-45-8
12,90 €

 


 

Wilfried Andreas Faust:

Spuren am Kap


Roman
Fabulus und Bola, seit langem befreundet, beschließen, eine kleinen Fischerort am Kap Finisterre in Galizien zu besuchen. Dort lebte einst Bolas Onkel als Fischer. Erinnerungen sollen aufgefrischt - doch diese können ebenso mit einem kleinen Abenteuer verbunden werden - so die Hoffnung der Beiden.
Die Freunde erwartet Erstaunliches. Eine verfallene Hütte, ein verborgenes Tagebuch. Bola, Sohn eines spanischen Gastarbeiters und einer deutschen Mutter, übersetzt und diktiert dem Freund die hanschriftlichen Aufzeichnungen. - Ihre Anwesenheit im Ort löste Unruhe aus. Geheimnisse offenbaren sich...

208 Seiten; brosch.; 2016
ISBN-Nr. 978-3-936103-48-9
13,90 €

 


 

 

- Waschzettel -

Heim-Echo Band II

 

Gründungsinitiative Stiftung Königsheide e.V. (Hrsg.)

Fremd-bestimmte Lebenswege?
 

Die sogenannten „Mauern des Schweigens“ sind längst gebrochen. Die ehemaligen Heimkinder der DDR haben zu Reden begonnen. Es sind Berichte zwischen bedrückenden Kindheitserinnerungen und hoffnungsfrohem Lebensmut. Beschrieben werden Lebenswege, die zu unterschiedlichen Zeiten durch verschiedene Heime der DDR führten. Die Stif­tungsinitiative und ihre Kooperationspartner kom­men mit dem vorliegenden Band dem Bedürfnis der Betroffenen zu erzählen bereits zum zweiten Mal nach. Das „Heim-Echo“ (Band II) ist ein weiterer Bei­trag, dem Aufarbeitungswunsch der einstigen Heim­kinder ein Forum zu geben. Und zugleich ist dieses Buch ein Dokument, das aufzeigt, wie die Heimzeit für viele ehemalige Heimkinder der DDR einerseits zur Leidenszeit wurde, andererseits aber auch zur Zeit der Prüfung für einen gezielten und selbst­bestimmten Start ins spätere Erwachsenenleben.

412 Seiten; brosch.; 2016
ISBN-Nr. 978-3-936103-44-1
14,90 €

 

menu